Sport- und Fitneßkaufmann/-frau

  • Veröffentlicht am 24. Januar 2022

Beschreibung

Wer Erfahrungen als Trainer mitbringt, kann noch lange kein Fitnessstudio leiten. Denn dazu gehört auch, dass die Zahlen stimmen und sich die Dienstleistung rechnet. Genauso ist es in Sportvereinen oder bei Veranstaltern von großen Sport-Events. Sie brauchen die Kaufleute für die betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aufgaben rund um den Sport. Neben den Bürotätigkeiten gehören aber auch die Betreuung der Kunden und die Planung von Marketingaktivitäten zum Alltag. Deshalb ist es vielfach hilfreich, selbst auch Sport zu treiben und eigene Erfahrungen in die Arbeit einzubringen. Immer öfter sind die Fachleute auch in der Gesundheits- und Wellnessbranche gefragt, wo sie Bewegungs- und Ernährungskurse vorbereiten und vermarkten.

Anforderungen an die/den Bewerber/in

Was muss ich für ein Typ sein, Sport- und Fitnesskaufmann/-frau zu werden?
Sportler: Natürlich solltest du körperlich fit und belastbar sein. Schließlich bist du als Sport- und Fitnesskaufmann/-frau selbst täglich sportlich aktiv.

Organisationstalent: Damit der Betrieb im Fitnessstudio reibungslos läuft, muss einiges organisiert werden: Kundenakquise, Kundenaufnahme und -pflege, das Erstellen von Trainingsplänen nach Kundeneingangsgesprächen (Anamnese), das Aufstellen des Kursprogramms, Vertragsgespräche führen, die Suche nach Personal – all das fällt auch in deinen Aufgabenbereich. Du solltest daher Organisationstalent mitbringen.

Entertainer: Es ist von Vorteil, wenn du kommunikationsstark bist und auf Menschen zugehen kannst. Du darfst zum Beispiel kein Problem damit haben, dich vor eine 20-köpfige Gruppe zu stellen und Fitness-Übungen vorzumachen.

Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit & Kompromissbereitschaft setzen wir voraus!

Weitere Informationen zum Unternehmen

Sport Frei an Alle!

Jedes Jahr erreichen die Mitgliederzahlen in den Fitnessstudios eine neue Rekordhöhe. Immer mehr Deutsche werden zu Fitness-Enthusiasten, die Fitnessbranche ist auf Wachstumskurs. Genug zu tun ist also für Sport- und Fitnesskaufleute.

Was macht ein Sport- und Fitnesskaufmann/-frau?

Trainingspläne entwerfen: Zu den wichtigsten Aufgaben von Sport- und Fitnesskaufleuten zählt es, Trainingspläne für die Kunden im Fitnessstudio zu entwickeln. Diese stimmt man individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Person ab. Sport- und Fitnesskaufmänner und -frauen wissen zum Beispiel, welche Übungen für eine Person mit Rückenproblemen im Rahmen des medizinischen Fitnesstrainings schonend und gesundheitsfördernd sind. Sie wissen auch, wie man einen Extremsportler optimal berät und einen passenden Trainingsplan zur Leistungssteigerung zusammenstellt.

Filial- und Sportbetrieb organisieren: Ob die Anmeldung von neuen Kunden, die Organisation des Sportangebots, das Planen von Veranstaltungen und Investitionen wie beispielsweise die Anschaffung von neuen Fitnessgeräten – solche organisatorischen oder betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten kommen auf ausgebildete Sport- und Fitnesskaufleute zu. Sie kalkulieren die Kosten und Einnahmen der Fitness-Angebote und erstellen Finanzierungspläne.

Fitnesskurse geben: In diesem Beruf steht auch das Vormachen von Übungen an der Tagesordnung. Absolventen geben Sportkurse aller Art: Von Aerobic über Bauch-Beine-Po bis hin zu Zumba: Je nach Ausrichtung des Fitnessstudios, bei dem man arbeitet, leitet man Kunden in größeren oder kleineren Gruppen oder auch ganz individuell im Einzeltraining in den verschiedensten Sportarten und Fitnessbereichen an.

Marketingaktionen planen: Zum Aufgabenprofil gehört auch das Planen von Marketingaktionen, die dein Fitnessstudio bekannter machen sollen. Sport- und Fitnesskaufleute wissen, mit welchen Mitteln man Kunden wirbt und ans Fitnessstudio bindet.

Sportgeräte bedienen und instand halten: Sportgeräte wie Crosstrainer, Laufbänder oder Trainingsbänke sind nicht immer ganz intuitiv zu bedienen. Sport- und Fitnesskaufleute zeigen den Fitnessstudio-Gästen während ihrer Arbeit, worauf sie achten müssen und überprüfen regelmäßig, ob die Geräte noch einwandfrei funktionieren.

Was lernt ein Sport- und Fitnesskaufmann in der Berufsschule?
Die Auszubildenden zum Sport- und Fitnesskaufmann lernen während der Theoriephase alles wichtige Know-how aus den Bereichen Sport und Fitness sowie Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft. Einerseits geht es um Themen wie Anatomie und Bewegungslehre, anderseits um Bereiche wie Marketing und Personalmanagement.

Sales- und Servicemanagement: Wie verkauft man ein Produkt – in diesem Fall zum Beispiel einen Fitnesskurs – am besten? Darum geht es in diesem Lernfeld. Die Auszubildenden trainieren den Umgang mit Kunden; beispielsweise wie man mit Beschwerden umgeht, wie man Kunden am Telefon individuell berät. Es geht auch um den Abschluss von Mitgliedsverträgen und die unterschiedlichen Vertriebswege.

Sport und Bewegung: Das Thema Sport und Bewegung umfasst viele Bereiche: Hier lernen die Auszubildenden zum Beispiel, wie Knochen, Gelenke und Muskeln im Körper zusammenspielen oder wie der Stoffwechsel funktioniert. Ihnen werden unterschiedliche Trainingsmethoden für Individualtraining sowie Gruppenkurse beigebracht. Sie wissen bald, wie man einen Trainingsplan erstellt und kennen die Besonderheiten beim Gerätetraining.

Marketing und Veranstaltungsmanagement: In diesem Lernfeld bekommen die Azubis einen Einblick in die Bereiche Marketing und Veranstaltungsmanagement. Sie lernen Marketingstrategien kennen, um Werbekonzepte zu erstellen und die richtigen Werbemittel und Kooperationspartner auswählen zu können. Im Bereich Sportmanagement bekommen die Auszubildenden Anleitung zur Planung von Sportveranstaltungen.

Betriebssicherheit und Rechnungswesen: Hier stehen Themen wie kaufmännisches Rechnen, Investitionsplanung und Verwaltung auf dem Stundenplan. Es geht auch um die Einhaltung von sportspezifischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften. Sport- und Fitnesskaufleute sollten ebenso wissen, welche Maßnahmen bei einem Unfall zu ergreifen sind.

Was lernt ein Sport- und Fitnesskaufmann in der Praxis?
Während der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann oder zur Sport- und Fitnesskauffrau arbeitest du von Anfang an in deinem Ausbildungsbetrieb mit. In der Regel ist das ein Fitnessstudio. Dort arbeitest du zum Beispiel nach einiger Zeit schon als Fitnesstrainer: Du planst Trainingseinheiten und führst diese durch – anfangs unter Anleitung. Zu deinen Aufgaben schon als Azubi gehört es auch, die Fitnessstudio-Besucher am Empfang zu betreuen. Zudem hilfst du etwa bei der Planung und Durchführung von Marketingaktionen zur Gewinnung von neuen Mitgliedern.

Ausbildungsbeginn
01.08.2022
Anzahl der Lehrstellen
1-2
Praktikum
sowohl Schüler- als auch Schnupperpraktikum werden angeboten
Schulabschluss
Realschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Berufsbereich
Kaufmännische Berufe
Referenznummer: 8942
Job-Übersicht
8942
Ausbildungsbeginn
01.08.2022
Anzahl der Lehrstellen
1-2
Praktikum
sowohl Schüler- als auch Schnupperpraktikum werden angeboten
Schulabschluss
Realschulabschluss
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Berufsbereich
Kaufmännische Berufe
Referenznummer: 8942
Job-Übersicht